Programm in Köln:
R.Schumann: Waldszenen op. 82
J.Brahms: Studie nach Johann Sebastian Bach
Presto aus der Sonate in g-Moll BWV 1001 für Violine solo
Intermezzo cis-Moll op. 117 Nr. 3
Intermezzo A-Dur op. 118 Nr. 2
Intermezzo C-Dur op. 119 Nr. 3
R.Wagner: Ouvertüre zu „Tannhäuser“ (Bearbeitung Liszt)
F.Liszt: Variationen über ein Motiv von Bach
R.Wagner: Isoldens Liebestod (Bearbeitung Liszt)Martin Stadtfeld ist ein musikalischer Draufgänger, ein
Besessener mit eisernem Willen und einer unerschöpflichen Neugier auf Musik,
der sich in den letzten Jahren wie selbstverständlich als feste Größe in der
musikalischen Weltelite etabliert hat. Seine unkonventionellen gestalterischen
Entscheidungen sprengen die Hörerwartungen und lassen aufhorchen. Mit der
eigenwilligen Lesart der Goldbergvariationen lieferte Martin Stadtfeld 2003
Zündstoff für die Kritiker und eroberte gleichzeitig die Klassik-Szene. Die
Musik Bachs beginne dort, wo vieles andere an großem Wert und tiefgründiger
Emotionalität ende, und vermittle etwas, das über Gefühle von Trauer, Glück
oder Melancholie hinausgehe, erklärt Stadtfeld sein besonderes Verhältnis zu
dem großen deutschen Komponisten, der ihm immer wieder eine Quelle der
Inspiration ist. Mit dem Werk, das Martin Stadtfeld berühmt gemacht hat, ist
der Pianist nun wieder im Konzert zu erleben.