„Opium“ - Mélodies françaises
Lieder von G.
Dupont, E. Chausson, C. Saint-Saëns, R. Hahn, J. Massenet, C. Chaminade, G.
Fauré, C. Franck, G. Lekeu
Als er mit 18 Jahren in einem Konzert das erste Mal einen Countertenor
hörte, wusste Philippe Jaroussky ganz klar: So einer will er auch
werden. Seine Stimme gibt das her. Mittlerweile gehört der junge
Franzose zu den besten Countertenören weltweit, als Erster und Einziger
seiner Zunft überhaupt wurde er mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet.
Das
Barockzeitalter ist für Philippe Jaroussky die wichtigste Epoche. In
ihr macht er sich immer wieder auf die Suche nach unentdeckten Arien für
seine Tonlage. Mit einer unglaub-lichen Leichtigkeit kann er seine
Stimme in Gang setzen, steigt in die Höhen der Sopranlage auf und
bewältigt mühelos die virtuosen Koloraturen des ursprünglich für
Kastraten geschriebenen Repertoires. Mit dem Programm „Opium“ hat er
auch die sinnlich-morbiden Lieder der französischen Komponisten des Fin
de Siècle für sich entdeckt und verführt sein Publikum mit dem
weltent-rückten Klang seiner Stimme, die über alle Dinge dahinzugleiten
scheint.