
Wir verhehlen es nicht: Wir haben einen neuen Lieblingssänger und
Lieblingssongwriter.
Schon im Vorprogramm von Angus & Julia Stone ist er uns aufgefallen mit seiner eigentümlichen Stimme, die so schön singen, so schön wie die Lerche ins Falsett steigen und so verzweifelt in unauslotbare Tiefen stürzen kann. Als er aber Anfang November sein erstes Solokonzert gespielt hat, war es endgültig um uns geschehen. Steve Smyth ist unser neuer Star. Wir freuen uns an allem was er macht. An den vier Songs seiner Debüt-EP. Darüber, dass irgendwann demnächst seine erste komplette Platte erscheint. Am seinem Video zu „In A Place“, diesem Traumwandeln durchs nächtliche Sydney entlang den wächsernen Menschen. Und wir freuen uns, dass er bald wiederkommt und etliche Auftritte für uns spielt. Er muss ja auch auftreten, denn Steve Smyth ist ein Getriebener mit einer Stimme, die für sich schon Geschichten erzählt. Einer, der sich nicht aufs bloße Mitmachen beschränken kann, weil er nicht nur singen will, sondern singen muss. Seine Vergangenheit liegt im wilden New South Wales, seine musikalischen Wurzeln gehen über Punk, Folk und Rock in eine Kindheit voller sonntäglicher Gospel Sessions. Mit 14 gründete er eine Punkband, die nicht lange überlebte. In seinen späten Teenager-Jahren ging ihm Bob Dylan über alles. Mag ja alles sein, seine Musik ist trotzdem so eigen und sonderbar wie die Instrumentierung und seine Stimme. Aber gerade deswegen ist ja Steve Smyth unser neuer Lieblingssänger und Lieblingssongwriter. Hatten wir das schon erwähnt?