Sie ist eine der bekanntesten Pianistinnen ihrer Generation, erwarb sich daneben durch ihr Engagement für Wölfe und als Buchautorin einen schillernden Ruf. Nun folgt die äußerst attraktive Französin Hélène Grimaud bereits zum zweiten Mal unserer Einladung nach Münster. Das Programm, das sie für ihre Tour zusammen gestellt hat, ist faszinierend und vielfältig. Es wechseln sich tragisch-dramatische Momente wie bei Mozarts a-Moll Sonate ab mit tristanisierender Klangsinnlichkeit, wie sie in Alban Bergs Klaviersonate op. 1 zu hören ist, die harmonisch gerade noch auf dem Boden der Tonalität steht. Dem schließen sich Franz Liszts virtuoses Gesamtkunstwerk, seine h-Moll Sonate, und Bartóks Rumänische Volkstänze an.
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