Spex & hhv.de präsentieren:

Ghostpoet

05.02.18 - Heidelberg, Karlstorbahnhof

Einlass 19:00 Beginn 20:00 Tickets 18€ zzgl. Geb.

06.02.18 - Köln, Gloria

Einlass 19:00 Beginn 20:00 Tickets 20€ zzgl. Geb.

präsentiert von Kölner Illustrierte

07.02.18 - Hamburg, Mojo Club

Einlass 19:00 Beginn 20:00 Tickets 20€ zzgl. Geb.

08.02.18 - Berlin, Berghain

Einlass 20:00 Beginn 21:00 Tickets 20€ zzgl. Geb.

Achtung: Einlass erst ab 18 Jahren.

Präsentiert von Flux FM

01.03.18 - München, Hansa 39

Einlass 19:00 Beginn 20:00 Tickets 20€ zzgl. Geb.

Präsentiert von Mucbook, egoFM, Mit Vergnügen München & IN München

Fotocredit: Steve Gullick

"Wir gehen durch dunkle Zeiten. Und bei den Canapés geht's um das Gegenteil: Den kleinen Teil der Leute, die ein viel besseres Leben führen und regelmäßig Canapés essen." (Obaro Ejimiwe)

Nach Jahren schwermütiger Introspektion richtet der zweifach Mercury Pize Nominierte Obaro Ejimiwe aka Ghostpoet seinen Blick nach außen. Sein viertes Album „Dark Days & Canapés“ (PIAS | 2017) ist aufreibend düster. Es ist eine Dokumentation der aktuellen „hot-button“-Themen, Themen wie die Flüchtlingskrise, Social Media, Konsumwahn und modernes Dating, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind. Die Lyrics sind oftmals sehr direkt, manchmal ein wenig makaber und anrüchig, doch musikalisch ist das Album sehr fein, unaufdringlich atmosphärisch und sehr elegant. Ghostpoet untersucht nur die Welt, die ihn umgibt, doch sein Werk vermittelt eine derart unmissverständliche, ungezügelte Hoffnungslosigkeit, die einem unter die Haut geht. Zwei prominente Gäste hat Ejimiwe dieses Mal auf seinem Album: Die norwegische Indie- und Alt-Rock-Singer/Songwriterin Eera und Daddy G von Massive Attack.

Der 34 Jahre alte Sänger, Rapper, Poet und Musiker mit der hypnotischen Stimme begann seine Karriere als Grime-MC. Inzwischen hat er sich immer mehr vom Rapper zum Singer/Songwriter weiterentwickelt. Der Brite mit nigerianisch-karibischen Wurzeln ist „ein melancholischer Beobachter mit einem Hang zu E-Gitarren und dem legendären Bristol Sound“ (WDR).

Am Besten aber verfällt man dieser dunklen, eindringlichen Stimme - mehr Spoken Word als wirklicher Gesang, live.