Deutschlandfunk Kultur, The Mellow Music & Kulturnews präsentieren:

theAngelcy

09.01.19 - Hannover, Indiego Glocksee

Einlass 20:00 Beginn 21:00 Tickets 18€ zzgl. Geb.

10.01.19 - Köln, Artheater

Einlass 19:00 Beginn 20:00 Tickets 18€ zzgl. Geb.

11.01.19 - Reutlingen, franz.K

Einlass 19:00 Beginn 20:00 Tickets 18€ zzgl. Geb.

12.01.19 - Heidelberg, Karlstorbahnhof

Einlass 20:00 Beginn 21:00 Tickets 18€ zzgl.

14.01.19 - München, Ampere

Einlass 19:00 Beginn 20:00 Tickets 21€ zzgl. Geb.

präsentiert von IN München & MunichMag

15.01.19 - Frankfurt, Mousonturm

Einlass 19:00 Beginn 20:00 Tickets 21€ zzgl. Geb.

29.01.19 - Osnabrück, Kleine Freiheit

Einlass 19:00 Beginn 20:00 Tickets 18€ zzgl. Geb.

30.01.19 - Leipzig, UT Connewitz

Einlass 20:00 Beginn 21:00 Tickets 18€ zzgl. Geb.

31.01.19 - Hamburg, Kampnagel

Einlass 19:00 Beginn 20:00 Tickets 21€ zzgl. Geb.

01.02.19 - Rostock, Peter Weiss Haus

Einlass 19:00 Beginn 20:00 Tickets 18€ zzgl. Geb.

02.02.19 - Berlin, Funkhaus

Einlass 18:30 Beginn 20:30 Tickets 23€ zzgl. Geb.

präsentiert von AskHelmut & radioeins rbb

Fotocredit: Alex Farfuri

Zuerst war »The Angelcy« (sprich: »theAngelcy«) ein Liederzyklus und lyrisch-musikalisches Universum des obdachlosen und völlig unbekannten Singer-Songwriters Rotem Bar Or. Seine Songs waren von der »Hippie-Musik« beeinflusst, streckten ihre Wurzeln ebenso in den Reggae und frühen Blues wie in weitere typische Sounds ganz unterschiedlicher Ethnien aus aller Welt. Aus seinen Texten sprechen starke Gefühle und ganz persönliche, durchaus auch politisch zu verstehende Statements zu universell gültigen Ängsten und Hoffnungen.

Es war 2011, als sich eine Clique von Musikern um Bar Or gruppierte und die Band »TheAngelcy« aus der Taufe hoben. Die Formation bestand und besteht aus sechs Mitgliedern (im Laufe der intensiven letzten Jahre haben zwei die Gruppe verlassen und zwei andere sind dazugestoßen). Neben der Gitarre von Rotem Bar Or besteht das Instrumentarium aus Geige, Klarinette, Drums (besonders spannend: zwei Drummer arbeiten simultan an einem Set drums) und Kontrabass. Alle Musiker*innen (zur Hälfte Frauen) spielen mehrere Instrumente und singen. Ihre Lieder arrangieren sie gemeinsam und investieren viel Zeit, um sie in der Gruppe zu erarbeiten.

Das Sextett hat es geschafft, einen ureigenen, charakteristischen Sound zu entwickeln, der tiefe, manchmal auch traurige, Emotionen spiegelt und mit lebensbejahender Energie, klassischen Instrumenten, viel Gesang und ordentlich Percussion performt wird. Die Stimmung auf der Bühne zwischen den Songs ist ziemlich hemdsärmelig, durchaus lustig und wirkt vielleicht manchmal etwas improvisiert und unbeholfen. Ziemlich sympathisch also.

Schon vor dem Release ihres Albums »Exit Inside« (Frühling 2014) und ohne ein professionelles Management und Marketing hatte die Band eine Reihe von guten Kritiken und eine ordentliche Fan-Gemeinde. Die Demoversion eines ihrer Songs (»Dreamer«) schaffte es auf Israels bekannteste und einflussreichste Radio-Playlist. Das Debütalbum wurde sofort ein Hit. Alle Medien Israels spielten es rauf und runter und sogar im Ausland wurde es positiv wahrgenommen. 2015 brachten »TheAngelcy« ihr Album auf den internationalen Markt (bei »Jive Epic France«, einem Sony-Label) und starteten ihre Tour durch Europa. Dabei traten sie bei einer Reihe wichtiger Festivals auf (Primavera Festival, Sziget, Fusion Festival, Haldern Pop und Printemps Bourges, um nur einige zu nennen). Inzwischen haben sie eine treue Anhängerschaft in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Österreich gefunden, die gespannt auf ein neues Album wartet, das sicher noch dieses Jahr erscheinen wird.