Amanda Palmer ist Sängerin, Pianistin, Songwriterin, Dramatikerin, Autorin, Regisseurin und Bloggerin, die die traditionellen Rahmenbedingungen von Musik, Theater und Kunst gleichermaßen annimmt, aber auch oftmals sprengt. Bekannt wurde sie zunächst als Teil des Punk-Kabarett-Duos „The Dresden Dolls“, das für sein kreatives Songwriting und seine vielseitige Theatralik weltweiten Beifall erntete.
In ihrer Solokarriere hat Amanda sich als ebenso mutig und grenzenlos erwiesen, mit bahnbrechenden Werken wie dem über Crowdfunding finanzierten „Theatre Is Evil“, welches 2012 auf Platz 10 der Billboard 200 debütierte und bis heute das am höchsten finanzierte Originalmusikprojekt auf Kickstarter ist. Im Jahr 2013 präsentierte sie „The Art of Asking“ auf der jährlichen TED-Konferenz, einen Vortrag, der weltweit über 20 Millionen Mal angesehen wurde. Palmer hat ihre ganz eigene Philosophie in dem New-York-Times-Bestseller „The Art of Asking: How I Learned To Stop Worrying And Let People Help“ weiter ausgeführt. Seit 2015 nutzt Palmer zudem die Förderplattform Patreon, um ihre künstlerischen Arbeiten zu finanzieren – jeden Monat unterstützen rund 10.000 Förderer ihre diversen Kreationen.
Im März 2019 veröffentlichte Palmer ihr Soloalbum „There Will Be No Intermission“ unter der Leitung des Produzenten und Toningenieurs John Congleton; das Album ist ein Meisterwerk, dessen zentrale Themen unter anderem Leben, Tod, Abtreibung und Fehlgeburt sind. Amanda hat zudem in den letzten Jahren The Dresden Dolls gemeinsam mit dem Schlagzeuger Brian Viglione wiederbelebt und schreibt wieder Songs für die Band. Ausserdem tourt sie im Herbst 2026 mit der Band im Vorfeld ihrer nächsten Veröffentlichung – „Yes, Virginia… (Tailor’s Version)“, einer nach dem Ablauf ihres zwanzigjährigen Vertrags neu aufgenommenen und überarbeiteten Version dieses klassischen Albums aus dem Jahr 2006, das Konzert in Berlin ist bereits ausverkauft.
Nun kommt sie für einen einzigen Deutschland-Soloauftritt kurzfristig Anfang August nach Hamburg zum Kampnagel Sommerfestival.